Klangangebot

 

Klänge und TCM

Das Hören ist eines unserer ersten Sinne mit der wir unsere Umwelt wahrnehmen. Schon im Mutterleib nehmen wir Geräusche war seien es die rhythmischen Herztöne oder die Atmung der Mutter. So hören wir bevor wir Sehen oder Riechen. Das Hören ist über das Ohr dem Element Wasser zugeordnet. Das Hören von Musik erfreut aber auch unser Herz, verändert unsere Stimmung, weckt Gefühle und/oder Erinnerungen. In diesem Sinne hat das Hören auch einen Einfluss auf das Element Feuer. In der TCM steht der Klang aber auch für den Raum der uns umgibt. So zum Beispiel nehmen wir den Klang des Gongs ganz unterschiedlich wahr je nach dem, ob wir uns davor, dahinter oder seitlich davon befinden. Der Ton, den die Klangschalen erzeugen, reflektiert die Dichte/Energie der sie umgebenden Menschen und Gegenstände. Therapeutische Klänge wie Klangmassage und Klangmeditation führen zu einer Tiefenentspannung auf geistiger Ebene und laden zur sanften Ordnung des Energieflusses ein, so dass diese wieder harmonisch fliessen mag.

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Klangmassage

Die sanften und natürlichen Klänge der Klangschalen führen zu einer tiefen Erfahrung der Entspannung und Regeneration. Der Geist und der Körper werden über die Klänge gleichzeitig daran erinnert wie es ist in einem Zustand der Ausgewogenheit, der ursprünglichen Ordnung zu sein. Die Klangschalen werden dabei auf den bekleideten und zugedeckten Körper gelegt und mit dem Klöppel sanft angetönt. Die Schwingungen, die die Klangschalen erzeugen, werden in Form einer sanften Vibration auf den Körper übertragen und so das Zellsystem behutsam bewegt. Dies wird wie ein Massage empfunden.

Die Klänge, die wie leise Glockenklänge aus der Ferne tönen, und das wohlige Setting führen zu einem Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit. Die Zeit scheint still zu stehen. Allenfalls macht sich der Körper bemerkbar und lässt nicht mehr gebrauchtes zum Beispiel in Form von Anspannung von sich abfallen. Die Gedanken kommen zur Ruhe oder verstummen ganz. Die Seele hat wieder Platz sich selber zu erfahren, in Verbindung zu gehen mit sich selber und der eigenen, inneren Führung.

Vorteile einer Klangmassage

Für wen ist die Klangmassage geeignet

Ablauf einer Klangmassage

Nach einem kurzen Vorgespräch um das Hauptanliegen des Patienten zu erfassen, beginne ich mit der Behandlung auf der Behandlungsliege. Der Patient legt sich dabei zuerst auf den Bauch und wird sorgsam zugedeckt. Eins nach dem anderen werden die Klangschalen auf dem Liegenden platziert und mit dem Klöppel sanft angetönt. Nach ca. 30 Minuten wird der Liegende gebeten sich umzudrehen, wobei die Klangschalen wiederum vorsichtig auf den Körper platziert und sanft angetönt werden. Die Behandlung als solches dauert ca. 60 Minuten. Nach der Behandlung gibt es Raum für ein Nachgespräch um die Erlebnisse zu reflektieren. Insgesamt dauert eine Sitzung mit Vor- und Nachgespräch 90 Minuten. Ich arbeite mit Therapieklangschalen, die aus 12 unterschiedlichen Metallen bestehen.

Eine regelmässige Anwendung der Klangmassage kann ich empfehlen, da die Selbstheilungskräfte durch die mehrmalige Anwendung in Schwung gebracht werden.

Behandlungstermine: Jeden Samstag von 09-12 / 13-16 Uhr

Kosten: Klangmassage Einzelsitzung 90 Min. CHF 100.-*

Anmeldung: Tel. 043 540 30 70 oder info@anisanis.ch

*Die Kosten werden nicht oder nur bedingt von den Krankenkassen übernommen. Wir empfehlen jedoch trotzdem die Abrechnung an die Krankenkasse einzureichen und so um eine Kostenübernahme zu ersuchen.

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Klangmeditation

Alles im Makro- wie im Mikrokosmos schwingt und klingt, wie ein grosses Orchester. „Nada Brahma“ oder „die Welt ist Klang“, wie Joachim-Ernst Berendt in seinem gleichnamigen Werk erklärt. Im Werk des deutschen Jazz-Professors wird sichtbar, wie Klang seit vielen Jahrtausenden in unterschiedlichen Kulturen von grosser Bedeutung ist. Nicht nur um andere und sich selbst zu heilen, sondern auch um mit dem eigenen Ursprung (wieder) in Verbindung zu kommen.

Ob Mantren im Buddhismus und Hinduismus, Koans bei den Chinesen und Japaner, Wazifa’s bei den Sufis oder gregorianische Choräle bei den Christen. Sie alle haben einen gemeinsamen Ursprung – Die Energie des Klangs.

Ein Klang besteht aus einem Grundton und seinen Obertönen. Der Grundton ist der Ton den wir an einem Instrument anschlagen z.B. ein „F“ oder „Cis“. Damit wir unterscheiden können, ob dieses „F“ von einem Klavier, einer Geige oder Stimme erklingt, sind die mitschwingenden Obertöne verantwortlich. Diese geben dem Ton seine Klangfarbe. Die Obertöne sind jeweils ganzzahliges Vielfaches der Frequenz des Grundtons. Daher reicht die Obertonleiter vom Grundton bis ins Unendliche. Theoretisch wären alle Obertöne der Obertonreihe des jeweiligen Grundtones möglich. Welche Obertöne in einem Klang jedoch tatsächlich mitschwingen, ist von den Resonanzmöglichkeiten der Obertöne abhängig.

Mittels den Schwingungen der Klangwellen und der natürlich ordnenden Eigenschaft der Obertöne, bietet eine Klangmeditation dem Körper eine ganzheitliche Tiefenentspannung auf Ebenen, die vielleicht sonst durch nichts, ausser Klangwellen erreicht werden können.

Klänge werden über das Gehör, und auch durch die feinen Vibrationen und Schwingungen direkt vom physischen Körper, aufgenommen. Unser ganzes Nervensystem kommuniziert mit kleinsten Schwingungen. Somit wird auch das Nervensystem durch die Schwingungen der Obertöne berührt.

Da die Obertonleiter bis ins Unendliche reicht, die Schwingungen so klein werden, dass sie nicht einmal mehr gemessen werden können, können sie auch das Feinstoffliche des Körpers, erreichen und beeinflussen.

So bietet der Klang dem ganzheitlichen Körper an, zu seiner eigenen, ursprünglichen inneren Ordnung zurückzufinden.

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Instrumente und ihre Geschichten

Monochord 

In dieser Form gibt es das Monochord erst seit ein paar Jahrzehnten. Die Grundidee dazu wird jedoch Pythagoras zugeschrieben.

Das Monochord hat mehrere Saiten, die alle auf denselben Grundton gestimmt sind. In diesem Fall ist es Cis / in 432Hz. Dies entspricht nahezu der Oktavierung des Erdenjahrtons. 

Das Monochord wird mit den Fingern in gleichmässigen, ineinander verlaufenden Strichen gespielt. 

Der Klang des Monochordes ist sehr sanft, einhüllend, tragend und schonend. Diese Qualität ermöglicht eine bedenkenlose Behandlung bei Schwangeren, Kindern, Babies und Schwerkranken. 

Oberton Gesang

In verschiedenen Kulturen der Welt, sind Ober- oder Untertöne einen Bestandteil von rituellen und traditionellen Gesängen. Der im Westen praktizierte Obertongesang, bei welchem die Obertöne absichtlich kontrolliert werden, wird von traditionellen Gesängen inspiriert. In dieser praktizierten Form ist er hingegen neu.

Beim Obertongesang werden während dem Singen eines (Grund-)Tones gleichzeitig weitere Töne aus der Obertonreihe in der Mundhöhle zum Resonieren gebracht, und werden so hörbar.

Obertongesang ist es etwas sehr persönliches, da Stimme und Körper des Sängers, mit dem ganzen Raum und die sich darin befindenden Menschen, in Resonanz tritt und deswegen stets nur bedingt kontrolliert und gelenkt werden kann.

Klangschalen 

Den Klangschalen wird in einigen Kulturen eine alte Tradition, in heil- und schamanischen Ritualen, nachgesagt. Ihre genaue Geschichte und ihr Ursprung, sind jedoch nicht belegt. 

Die durch Anschlagen oder Reiben in Bewegung gesetzte Wand der Klangschale, ist für ihren einnehmenden Klang verantwortlich.

Gong

Der Gong hat seinen Ursprung in der chinesischen Kultur und wurde ausschliesslich für Rituale, wie zum Beispiel um böse Geister zu vertreiben oder zum Reinigen von (negativen) Energien, genutzt. Später hielt der Gong auch Einzug im Zen Buddhismus. Dort wurde er bei Ritualen und Meditation eingesetzt um Anfang und Ende zu signalisieren. Gongs gibt es so unzählig verschiedene, wie die Kulturen in denen sie genutzt werden. 

Bei Klangmeditationen und Klangbehandlungen sind Tamtam- oder Windgongs geeignet.  

Die Klangqualität des Gongs ist unmittelbarer als die eines Monochords. Bei einem Monochord hat man eher die Möglichkeit sich vom Klang zu verschliessen. Beim Gong ist dies hingegen fast nicht möglich, da sein Klang tiefe urkräftige Eigenschaften hat. 

Andere 

In einer Klangmeditiation können auch Oceandrums, Regenrohre oder andere Klanginstrumente zum Einsatz gebracht werden. 

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Der Ursprung des Seins liegt in der Stille
Der Ursprung des Werdens liegt im Klang

Tauche in die obertonreichen Klange von Monochord, Klangschale und Obertongesang ein und geniesse eine ganzheitliche Tiefenentspannung. Die sanft ordnende Eigenschaft des Klanges, bietet den Prozessen von Korper, Geist und Seele, seine unterstutzende Wirkung an. Geeignet für alle die sich gerne etwas Gutes tun.

Wir freuen uns, ab 5.1.2021 wieder Klangmeditationen mit Michelle bei anisanis anzubieten.
 
Weitere Daten für Klangmeditation:
- 6. Mai 2021
- 27. Mai 2021
- 24. Juni 2021
- 22. Juli 2021
 
Ab August findet die Klangmeditation jeweils am Freitag an den folgenden Daten statt:
- 20. August 2021
- 24. September 2021
- 22. Oktober 2021
- 19. November 2021
- 17. Dezember 2021
 
Die Meditation findet jeweils von 19:00 bis 20:15. Aus Sicherheitsgründen neu im Himmel, im grossen offenen Raum statt (Ernastrasse 32, 8004 Zürich). Dieser gewährt uns allen den nötigen 1.5m Abstand. Es kann gesessen oder auf Yogamatten liegend genossen werden. Bringt vielleicht ein eigenes Tuch mit.  
 

Beitrag
CHF 30.00 (ab 3 Teilnehmern)*

Voranmeldung
info@anisanis.ch / 043 540 30 70

Mitnehmen
Bequeme Kleidung, Bezahlung in bar vor Ort

Bitte beachte die aktuellsten Covid-19 Vorgaben

*Die Kosten werden nicht oder nur bedingt von den Krankenkassen übernommen. 

Wir freuen uns sehr, zusammen mit Euch in die Welt der Klänge einzutauchen. 
 
Herzlich 
Dein anisanis Team