Ernährung

Ernährung„Lass Nahrung deine Medizin und Medizin deine Nahrung sein“ Hippokrates ca. 460-ca. 370 v. chr.)

Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für die Gesunderhaltung und unser allgemeines Wohlbefinden. Gerät das lustbetonte Essen aus dem Gleichgewicht oder wird aus anderen Gründen zu einseitig ernährt, kann es zu einer Schädigung kommen.

Die Grundlagen zur Anwendung der Nahrungstherapie sind eng verknüpft mit der Akupunktur und der Heilpflanzenkunde und folgen den gleichen diagnostischen Prinzipien. Die Lebensmittel werden gemäss ihrer Wirkung auf den Funktionskreis und nach Geschmacksrichtung und Temperaturverhalten beschrieben und den 5 Elementen zugeordnet.

Das Temperaturverhalten gibt Aufschluss über die energetische Dynamik eines Lebensmittels. Zimt oder Nelken sind zum Beispiel ausgesprochen warme, Gurke ein kühles und Melone ein kaltes Nahrungsmittel. Die energetische Wirktendenz gibt an, ob ein Lebensmittel emporhebend, absenkend, an der Oberfläche oder in der Tiefe wirksam ist.

Der Funktionskreisbezug besagt, welchen Organbezug, respektive in welcher Leitbahn das Lebensmittel seine Wirkung entfaltet. Nahrungsmittel können zudem durch den Koch- oder Konservierungsvorgang verändert werden. Dieses Wissen über die Wirkrichtung eines jeden Nahrungsmittels, ist wichtiger Baustein im Gesamtgefüge der Chinesischen Medizin und ermöglichen ein genaues Abstimmen auf andere Behandlungsmethoden, vor allem aber auf das Individuum Mensch.

  

Unsere Ernährung aus chinesischer Sicht
Vortrag von Ulrich O.H. Frieling als PDF downloaden